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OPS 2026 · Kapitel 5

5-455.2 Partielle Resektion des Dickdarmes: Ileozäkalresektion

Prozedurenschlüssel 5-455.2 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.

  • Nicht endständig

5-455.2 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 15 untergeordneten Codes.

Untergeordnete Codes

Hinweise der übergeordneten Klassen

Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 5-455.2.

5-455 Partielle Resektion des Dickdarmes

Hinweis

  • Das Anlegen eines protektiven Enterostomas ist zusätzlich zu kodieren (5-462 ff.)

  • Die (Teil-)Resektion von Nachbarorganen ist gesondert zu kodieren

  • Die Nachbarorgane umfassen z.B. Dünndarm, Leber, Milz, Pankreas, Magen und Niere

  • Das Omentum majus gehört nicht zu den Nachbarorganen

  • Die regionale Lymphadenektomie ist zusätzlich zu kodieren (5-406.2)(5-406.3)(5-406.4)(5-406.5)(5-406.6)(5-406.9)(5-406.a)(5-406.b)

  • Die radikale Lymphadenektomie ist zusätzlich zu kodieren (5-407.2)(5-407.3)(5-407.4)(5-407.6)(5-407.7)

  • Die Art des verwendeten Materials für Gewebeersatz oder Gewebeverstärkung ist zusätzlich zu kodieren (5-932 ff.)

  • Die Resektion einer Anastomose zwischen Dünn- und Dickdarm ist als Segmentresektion des Dickdarmes zu kodieren

5-45 Inzision, Exzision, Resektion und Anastomose an Dünn- und Dickdarm

Inklusive

  • Innere Schienung

Hinweis

  • Das Anlegen eines Enterostomas als protektive Maßnahme im Rahmen eines anderen Eingriffs ist zusätzlich zu kodieren (5-462 ff.)

  • Die Verwendung eines Einmal-Endoskops ist zusätzlich zu kodieren (5-54a.2 ff.)

5-42...5-54 Operationen am Verdauungstrakt

Hinweis

  • Die Anwendung mikrochirurgischer Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-984)

  • Die Anwendung von Lasertechnik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-985 ff.)

  • Die Anwendung minimalinvasiver Technik ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-986 ff.)

  • Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung einer Mehrfachverletzung ist zusätzlich zu kodieren (5-981)

  • Die Durchführung der Operation im Rahmen der Versorgung eines Polytraumas ist zusätzlich zu kodieren (5-982 ff.)

  • Die Durchführung einer Reoperation ist, sofern nicht als eigener Kode angegeben, zusätzlich zu kodieren (5-983)

  • Der vorzeitige Abbruch einer Operation ist zusätzlich zu kodieren (5-995)

  • Die Verwendung von Membranen oder sonstigen Materialien zur Prophylaxe von Adhäsionen ist zusätzlich zu kodieren (5-933 ff.)

  • Der Begriff "(ungecoverter) Stent" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand aus einem gas- und flüssigkeitsdurchlässigem Geflecht besteht

  • Der Begriff "Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf röhrenförmige Implantate, deren Seitenwand gas- und flüssigkeitsundurchlässig ist. Die Flüssigkeit kann sowohl über das zentrale Lumen als auch über die außenliegenden Lumenflächen geführt werden (z.B. über Spiralkanäle)

  • Der Begriff "(gecoverte) Stent-Prothese" bezieht sich in diesem Kodebereich auf Implantate, die die Eigenschaften von Stents und Prothesen kombinieren. Ihre Seitenwand ist gas- und flüssigkeitsundurchlässig