8-805.6 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen Stammzellen: Stammzellboost nach erfolgter Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen
Prozedurenschlüssel 8-805.6 aus dem OPS 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
8-805.6 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 2 untergeordneten Codes.
Hinweis
Unter einem Stammzellboost versteht man die erneute Gabe von hämatopoetischen Stammzellen nach erfolgter allogener oder autogener Stammzelltransplantation, um die unzureichende Rekonstitution (Engraftment) der vorherigen Transplantation auszugleichen. Dazu werden Stammzellen desselben Spenders verwendet. Eine erneute Konditionierung erfolgt nicht. Ein Stammzellboost kann in demselben stationären Aufenthalt, in dem die Stammzelltransplantation erfolgte, oder in einem Folgeaufenthalt durchgeführt werden
Untergeordnete Codes
- 8-805.60 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen Stammzellen: Stammzellboost nach erfolgter Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen: Ohne In-vitro-Aufbereitung endständig
- 8-805.62 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen Stammzellen: Stammzellboost nach erfolgter Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen: Nach In-vitro-Aufbereitung endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für 8-805.6.
8-805 Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen Stammzellen
Exklusive
Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen aus dem Knochenmark (5-411 ff.)
Autogene Stammzelltherapie (8-860 ff.)
Hinweis
Die In-vitro-Aufbereitung der Stammzellen ist von dem Krankenhaus zusätzlich zu kodieren, bei dem der Aufwand für die In-vitro-Aufbereitung entstanden ist (5-410.2 ff.)