T85.7 Infektion und entzündliche Reaktion durch sonstige interne Prothesen, Implantate oder Transplantate
Diagnoseschlüssel T85.7 aus dem ICD-10-GM 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
T85.7 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 7 untergeordneten Codes.
Untergeordnete Codes
- T85.71 Infektion und entzündliche Reaktion durch Katheter zur Peritonealdialyse endständig
- T85.72 Infektion und entzündliche Reaktion durch interne Prothesen, Implantate oder Transplantate im Nervensystem endständig
- T85.73 Infektion und entzündliche Reaktion durch Mammaprothese oder -implantat endständig
- T85.74 Infektion und entzündliche Reaktion durch perkutan-endoskopische Gastrostomie-Sonde [PEG-Sonde] endständig
- T85.75 Infektion und entzündliche Reaktion durch interne Prothesen, Implantate oder Transplantate im hepatobiliären System und im Pankreas endständig
- T85.76 Infektion und entzündliche Reaktion durch sonstige interne Prothesen, Implantate oder Transplantate im sonstigen Gastrointestinaltrakt endständig
- T85.78 Infektion und entzündliche Reaktion durch sonstige interne Prothesen, Implantate oder Transplantate endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für T85.7.
T85 Komplikationen durch sonstige interne Prothesen, Implantate oder Transplantate
Exklusive
Versagen und Abstoßung von transplantierten Organen und Geweben(T86.-)
T80-T88 Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert
Exklusive
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Anpassen und Einstellen von Ektoprothesen(Z44.-)
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Verschluss eines äußeren Stomas(Z43.-)
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Vorhandensein einer künstlichen Körperöffnung(Z93.-)
Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen während der Schwangerschaft, der Geburt oder des Wochenbettes(O00-O99)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Austritt von Liquor cerebrospinalis nach Lumbalpunktion(G97.0)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörung nach Kolostomie(K91.4)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörungen nach kardiochirurgischem Eingriff(I97.0-I97.1)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Lymphödem nach (partieller) Mastektomie(I97.2-)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Postlaminektomie-Syndrom, anderenorts nicht klassifiziert(M96.1)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes(E86-E87)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrom der blinden Schlinge nach chirurgischem Eingriff(K91.2)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrome des operierten Magens(K91.1)
Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln und Drogen(A00-R99)(T78.-)
Verbrennungen oder Verätzungen durch lokale Applikationen und Bestrahlung(T20-T32)
Vergiftung durch und toxische Wirkungen von Arzneimitteln, Drogen und chemische Substanzen(T36-T65)
Hinweis zur Kodierung
Für den Gebrauch dieser Kategorien in der stationären Versorgung sind die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
Sollen die eingesetzten Hilfsmittel oder die näheren Umstände angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern (Kapitel XX) zu benutzen.
Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (B95-B98) zu benutzen.