T84 Komplikationen durch orthopädische Endoprothesen, Implantate oder Transplantate
Diagnoseschlüssel T84 aus dem ICD-10-GM 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
T84 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 10 untergeordneten Codes.
Exklusive
Untergeordnete Codes
- T84.0 Mechanische Komplikation durch eine Gelenkendoprothese
- T84.1 Mechanische Komplikation durch eine interne Osteosynthesevorrichtung an Extremitätenknochen
- T84.2 Mechanische Komplikation durch eine interne Osteosynthesevorrichtung an sonstigen Knochen
- T84.3 Mechanische Komplikation durch sonstige Knochengeräte, -implantate oder -transplantate endständig
- T84.4 Mechanische Komplikation durch sonstige intern verwendete orthopädische Geräte, Implantate und Transplantate endständig
- T84.5 Infektion und entzündliche Reaktion durch eine Gelenkendoprothese endständig
- T84.6 Infektion und entzündliche Reaktion durch eine interne Osteosynthesevorrichtung [jede Lokalisation] endständig
- T84.7 Infektion und entzündliche Reaktion durch sonstige orthopädische Endoprothesen, Implantate oder Transplantate endständig
- T84.8 Sonstige Komplikationen durch orthopädische Endoprothesen, Implantate oder Transplantate endständig
- T84.9 Nicht näher bezeichnete Komplikation durch orthopädische Endoprothese, Implantat oder Transplantat endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für T84.
T80-T88 Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziert
Exklusive
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Anpassen und Einstellen von Ektoprothesen(Z44.-)
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Verschluss eines äußeren Stomas(Z43.-)
Jede Inanspruchnahme medizinischer Betreuung wegen postoperativer Zustände, bei denen keine Komplikationen bestehen, wie z.B.: Vorhandensein einer künstlichen Körperöffnung(Z93.-)
Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen während der Schwangerschaft, der Geburt oder des Wochenbettes(O00-O99)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Austritt von Liquor cerebrospinalis nach Lumbalpunktion(G97.0)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörung nach Kolostomie(K91.4)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Funktionsstörungen nach kardiochirurgischem Eingriff(I97.0-I97.1)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Lymphödem nach (partieller) Mastektomie(I97.2-)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Postlaminektomie-Syndrom, anderenorts nicht klassifiziert(M96.1)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes(E86-E87)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrom der blinden Schlinge nach chirurgischem Eingriff(K91.2)
Näher bezeichnete Komplikationen, die anderenorts klassifiziert sind, wie z.B.: Syndrome des operierten Magens(K91.1)
Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln und Drogen(A00-R99)(T78.-)
Verbrennungen oder Verätzungen durch lokale Applikationen und Bestrahlung(T20-T32)
Vergiftung durch und toxische Wirkungen von Arzneimitteln, Drogen und chemische Substanzen(T36-T65)
Hinweis zur Kodierung
Für den Gebrauch dieser Kategorien in der stationären Versorgung sind die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.
Sollen die eingesetzten Hilfsmittel oder die näheren Umstände angegeben werden, sind zusätzliche Schlüsselnummern (Kapitel XX) zu benutzen.
Soll der Infektionserreger angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (B95-B98) zu benutzen.