M66.1 Ruptur der Synovialis
Diagnoseschlüssel M66.1 aus dem ICD-10-GM 2026, amtliche Fassung des BfArM.
- Nicht endständig
M66.1 ist nicht endständig. Kodiert wird mit einem der 10 untergeordneten Codes.
Inklusive
Ruptur einer Synovialzyste
Exklusive
Ruptur einer Poplitealzyste(M66.0)
Untergeordnete Codes
- M66.10 Ruptur der Synovialis: Mehrere Lokalisationen endständig
- M66.11 Ruptur der Synovialis: Schulterregion [Klavikula, Skapula, Akromioklavikular-, Schulter-, Sternoklavikulargelenk] endständig
- M66.12 Ruptur der Synovialis: Oberarm [Humerus, Ellenbogengelenk] endständig
- M66.13 Ruptur der Synovialis: Unterarm [Radius, Ulna, Handgelenk] endständig
- M66.14 Ruptur der Synovialis: Hand [Finger, Handwurzel, Mittelhand, Gelenke zwischen diesen Knochen] endständig
- M66.15 Ruptur der Synovialis: Beckenregion und Oberschenkel [Becken, Femur, Gesäß, Hüfte, Hüftgelenk, Iliosakralgelenk] endständig
- M66.16 Ruptur der Synovialis: Unterschenkel [Fibula, Tibia, Kniegelenk] endständig
- M66.17 Ruptur der Synovialis: Knöchel und Fuß [Fußwurzel, Mittelfuß, Zehen, Sprunggelenk, sonstige Gelenke des Fußes] endständig
- M66.18 Ruptur der Synovialis: Sonstige [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule] endständig
- M66.19 Ruptur der Synovialis: Nicht näher bezeichnete Lokalisation endständig
Hinweise der übergeordneten Klassen
Inklusiva, Exklusiva und Hinweise übergeordneter Klassen gelten auch für M66.1.
M66 Spontanruptur der Synovialis und von Sehnen
Inklusive
Rupturen, die durch Einwirken normaler Kräfte auf ein Gewebe eintreten, lassen auf eine verminderte Gewebefestigkeit schließen.
Exklusive
Läsionen der Rotatorenmanschette(M75.1)
Rupturen, die bei Einwirkung übernormaler Kräfte auf normal ausgebildetes Gewebe eintreten - siehe Sehnenverletzung nach Körperregion