Inkontinenzprodukte für Pflegeheime planen und beschaffen
In einem Pflegeheim ist Inkontinenzversorgung Pflegeaufgabe und Beschaffungsthema zugleich. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner braucht eine individuell passende Versorgung, gleichzeitig muss der Einkauf Bestände, Lagerfläche und Budget im Griff behalten. Die folgenden Punkte helfen, beides zusammenzubringen.
Anforderungen einer Einrichtung
- Versorgung nach individuellem Bedarf: Produktart, Größe und Saugstärke werden für jede Person festgelegt und bei Veränderungen angepasst. Ein Standardprodukt für alle führt zu Auslaufen oder zu Überversorgung.
- Dokumentation: Die gewählte Versorgung, Wechselzeiten und Hautbefunde gehören in die Pflegedokumentation. So bleibt nachvollziehbar, warum ein Produkt eingesetzt wird.
- Hautschutz: Geeignete Produkte, schonende Reinigung und passende Hautschutzmittel beugen Hautschäden vor. Auffällige Befunde werden pflegefachlich oder ärztlich bewertet.
- Lagerung: Kartons trocken, sauber und vor direkter Sonne geschützt lagern, nach dem Prinzip first in, first out. Auf den Wohnbereichen nur einen überschaubaren Vorrat halten.
- Verbrauchsplanung: Der Bedarf ergibt sich aus Bewohnerzahl, Versorgungsprofilen und Wechselhäufigkeit. Neuaufnahmen und Veränderungen im Pflegebedarf verschieben ihn laufend.
Kosten pro Bewohner und Tag als Steuerungsgröße
Der Stückpreis allein sagt wenig. Aussagekräftiger ist, was die Versorgung einer Person pro Tag kostet: Anzahl der Produkte mal Stückpreis, dazu Folgekosten durch Auslaufen wie zusätzliche Wäsche, Bettunterlagen und Pflegezeit. Ein etwas teureres Produkt, das richtig passt und seltener gewechselt werden muss, kann am Ende günstiger sein.
Wer diese Kennzahl je Wohnbereich verfolgt, sieht schnell, wo Überversorgung oder falsche Größen den Verbrauch treiben. Schulungen zum Anlegen und eine regelmäßige Überprüfung der Versorgungsprofile wirken sich direkt darauf aus.
Wie Inkontinenzhilfen in Ihrer Einrichtung finanziert und abgerechnet werden, hängt von Versorgungsform und Verträgen mit den Kostenträgern ab. Das klären Sie mit den zuständigen Stellen.
Wie NobiCare Pflegeheime beliefert
- 01
Bedarf klären
Wir besprechen Bewohnerzahl, eingesetzte Produktarten, Größen S bis XL und Saugstärken sowie Ihre Lager- und Lieferbedingungen.
- 02
Muster testen
Sie erhalten Muster und technische Datenblätter, damit das Pflegeteam Passform und Handhabung im Alltag prüfen kann.
- 03
Angebot mit Staffelpreisen
Das Angebot enthält transparente Staffelpreise, Gebinde und Größentabellen. Zahlungsbedingungen vereinbaren wir mit Ihnen.
- 04
Lieferung mit Lieferavis
Lieferungen werden avisiert und sind nachverfolgbar, damit Ihr Wareneingang planen kann.
- 05
Forecasts und Reorder-Zyklen
Gemeinsam planen wir Bestand und Verbrauch, erstellen Forecasts und legen feste Reorder-Zyklen fest.
Sortiment für die Inkontinenzversorgung
Häufige Fragen
Ausgangspunkt sind die Versorgungsprofile der Bewohnerinnen und Bewohner: Produktart, Größe, Saugstärke und Wechsel pro Tag. Hochgerechnet auf den Liefer- oder Bestellzeitraum ergibt sich der Bedarf, ergänzt um einen Puffer für Neuaufnahmen.
Ja. Muster und technische Datenblätter stellen wir auf Anfrage zur Verfügung, damit Ihr Team die Produkte vor einer Bestellung testen kann.
Das vereinbaren wir mit Ihnen. Auf Basis Ihres Verbrauchs legen wir feste Reorder-Zyklen fest und planen mit Forecasts, jede Lieferung wird avisiert.
Weil ein günstiges Produkt, das schlecht passt, häufiger gewechselt wird und Folgekosten durch Wäsche und Pflegezeit verursacht. Die Tageskosten je Person bilden den tatsächlichen Aufwand besser ab.
Muster und Angebot für Ihre Einrichtung
Schildern Sie uns Bewohnerzahl, Produktarten und Größen. Wir melden uns mit Mustern, Datenblättern und einem Angebot mit Staffelpreisen.